Beim Kondensatorentladungs-Bolzenschweißen entscheidet die passende Schweißpistole wesentlich darüber, wie sicher und reproduzierbar der Schweißelement auf dem Werkstück positioniert werden kann. Je nach Anwendung kommen unterschiedliche Pistolenbauarten zum Einsatz. Maßgeblich sind dabei unter anderem Schweißverfahren, Elementdurchmesser, Werkstoff und die Geometrie des Bauteils.
Für unterschiedliche Anforderungen liefert A.T.S. Bolzenschweißpistolen für die Kondensatorentladung. Bei Kontaktpistolen wird der Schweißbolzen unmittelbar auf das Werkstück aufgesetzt, bevor der Schweißvorgang ausgelöst wird. Gap-Pistolen arbeiten dagegen mit einem definierten Abstand und heben das Schweißelement vor der elektrischen Entladung an. Für Dämm- und Isolieranwendungen stehen spezielle Pistolen für Isolierstifte und Isoliernägel zur Verfügung.
Auch die verwendeten Schweißelemente bestimmen die erforderliche Ausrüstung. Je nach Pistole und Konfiguration lassen sich Elemente mit Durchmessern von typischerweise 2 bis 10 mm verarbeiten. Dazu gehören Gewindebolzen, Innengewindebuchsen und weitere Schweißelemente. Passende Aufnahmen und Zubehörteile sorgen dafür, dass das jeweilige Element während des Schweißzyklus sicher geführt und positioniert wird.
Die Einsatzmöglichkeiten reichen von der Feinblechbearbeitung und Elektrotechnik bis zu Automatisierung, industrieller Isolierung und der Fertigung von Metallkomponenten. Verarbeitet werden unter anderem Elemente aus Stahl, Edelstahl, AISI 316, Aluminium und Messing. Die richtige Kombination aus Pistole, Schweißelement und Schweißgerät unterstützt einen stabilen Prozess mit geringem Wärmeeintrag.
A.T.S. unterstützt Hersteller, Konstrukteure und technische Abteilungen bei der Auswahl der geeigneten Bolzenschweißpistole. Dabei werden Schweißelement, Durchmesser, Werkstoff, Schweißgerät und Einsatzbedingungen gemeinsam betrachtet, um eine technisch passende Konfiguration für das jeweilige Kondensatorentladungs-Bolzenschweißen zu bestimmen.